Caminito

Text: Gabino Coria Peñaloza
Musik: Juan de Dios Filiberto
Jahr: 1926

Caminito

Caminito que el tiempo ha borrado,
que juntos un día nos viste pasar,
he venido por última vez,
he venido a contarte mi mal.

Caminito que entonces estabas
bordado de trébol y juncos en flor,
una sombra ya pronto serás,
una sombra lo mismo que yo.

Desde que se fue
triste vivo yo,
caminito amigo,
yo también me voy.

Desde que se fue
nunca más volvió.
Seguiré sus pasos…
Caminito, adiós.

Caminito que todas las tardes
feliz recorría cantando mi amor,
no le digas, si vuelve a pasar,
que mi llanto tu suelo regó.

Caminito cubierto de cardos,
la mano del tiempo tu huella borró…
Yo a tu lado quisiera caer
y que el tiempo nos mate a los dos.

Kleiner Weg

Kleiner Weg den die Zeit verwehte,
der  einstmals uns  vorübergehen sah,
ein letzten Mal bin ich gekommen,
um dir von meinem Leid zu erzähl’n.

Kleiner Weg,  damals umsäumten,
blühender Klee  und Binsen deinen Rand,
bald schon wirst du ein Schatten sein,
ein Schatten, so wie ich.

Seit sie weg ist,
leb’ ich in Trauer,
Kleiner Weg, mein Freund,
ich gehe nun auch.

Seit sie weg ist,
kehrte sie niemals mehr zurück,
ihren Schritten werd’  ich folgen,
kleiner Weg, leb’ wohl.

Kleiner Weg, du sahst mich jeden Abend,
mein Glück besingend,  vorübergeh’n,
käm’ sie vorbei, erzäh’l ihr nicht,
daß meine Träne deine Erd’ begoß…

Kleiner Weg, Disteln überwuchern dich,
die Zeit mit ihrer Hand verwischt’ deine Spur…
Ich wünschte, ich fiele dir zur  Seite,
auf daß die Zeit  uns beide erlischt…