La flor de la canela

Text: Chabuca Granda
Musik: Chabuca Granda
Jahr: 1950

Déjame que te cuente limeño,
déjame que te diga la gloria
del ensueño que evoca la memoria,
del viejo puente del río y la alameda.

Déjame que te cuente limeño,
ahora que aún perfuma el recuerdo,
ahora que aún se mece en un sueño,
el viejo puente el río y la alameda.

Jazmines en el pelo y rosas en la cara,
airosa caminaba la Flor de la Canela.
Derramaba lisura y a su paso dejaba,
aromas de mistura que en el pecho llevaba.

Del puente a la alameda menudo pie la lleva,
por la vereda que se estremece,
al ritmo de su cadera.
Recogía la risa de la brisa
del río y al viento la lanzaba,
del puente a la alameda.

Déjame que te cuente limeño,
Ay, deja que te diga moreno, mi pensamiento.
A ver si así despiertas del sueño, del sueño
que entretiene, moreno, tus sentimientos.

Aspira de la lisura que da la Flor de la Canela,
adornada con jazmines matizando su hermosura.
Alfombra de nuevo el puente, y engalana la alameda,
que el río acompasará tu paso por la vereda.

Y recuerda que…
jazmines en el pelo y rosas en la cara,
airosa caminaba, la Flor de la Canela.
Derramaba lisura y a su paso dejaba,
aromas de mistura, que en el pecho llevaba.

Del puente a la alameda, menudo pie la lleva,
por la vereda que se estremece,
al ritmo de su cadera.
Recogía la risa de la brisa del río
y al viento la lanzaba,
del puente a la alameda.

 

Zimtblume

Dieses Stück wurde zwar nicht in Argentinien geschrieben
doch ist es, wie in ganz Südamerika, sehr beliebt und es gibt
wunderschöne Tango-Vals-Versionen davon u.a. von Troilo und Pugliese.

 

Lass’ mich dir erzählen, Mann aus Lima,
lass’ mich von dem glückseligen
Traumbild reden, welches die Erinnerung
an die alte Brücke über den Fluß und die Allee wachruft.

Lass mich dir erzählen, Mann aus Lima,
jetzt, da noch die Erinnerung ihren Duft verströmt,
jetzt, da sie noch im Taume schweben:
die alte Brücke, der Fluß und die Allee.

Jazminsterne im Haar und Rosenglut im Antlitz
anmutsvoll ging sie vorüber, die zimtene Blume.
leicht war ihr Gang und im Vorübergeh’n
entströmte ihrer Brust, ein Strauß von Düften.

Von der Brücke bis zur Allee trägt sie ihr zarter Fuß,
über den Gehsteig der leiß’ erbebt,
im Wieg’gang ihrer Hüften.
Sie nahm mit sich den heit’ren Flußwindhauch,
trug mit dem Wind ihn weit hinaus,
von der Brücke bis hinüber zur Allee.

Lass’ mich dir erzählen, Mann aus Lima,
ach, lass mich dir meine Gedanken anvertrauen.
Vielleicht erwachst du ja aus dem Gleichmutstraum,
der dein Fühlen, mein dunkler Freund, gefangen hält.

Nimm auf die Leichtigkeit der zimtenen Blume,
in ihrer jazmingeschmückten Schönheit.
Leg’ fein die Brücke aus und putze schön die Allee,
dann singt der Fluß zu deinen Schritten mit.

Und erinn’re dich,
Jazminsterne im Haar und Rosenglut im Antlitz
voll Anmut ging sie vorüber, die zimtene Blume.
leicht war ihr Gang und im Vorübergeh’n
entströmte ihrer Brust, ein Strauß von Düften.

Von der Brücke bis zur Allee trägt sie ihr zarter Fuß,
über den Gehsteig der leiß’ erbebt,
im Wieg’gang ihrer Hüften.
Sie nahm mit sich den heit’ren Flußwindhauch,
trug mit dem Wind ihn weit hinaus,
von der Brücke bis hinüber zur Allee.