La última copa

Text: Juán Andrés Caruso
Musik: Francisco Canaro
Jahr: 1926

La última copa

Eche amigo nomás
écheme y llene
hasta el borde
la copa de champán,
que esta noche
de farra y alegría
el dolor que hay en mi alma
quiero ahogar.
Es la última farra de mi vida,
de mi vida muchachos
que se va,
mejor dicho
se ha ido tras de aquella,
que no supo
mi amor nunca apreciar.

Yo la quise muchachos
y la quiero
y jamás
yo la podré olvidar.
Yo me emborracho por ella
y ella quién sabe que hará.

Éche mozo más champán
que todo mi dolor
bebiendo lo he de ahogar.
Y si la ven,
amigos, diganlé
que ha sido por su amor,
que mi vida ya se fué.

Y brindemos nomás
la última copa,
que también
ahora ella estará
ofreciendo
en algún brindis su boca
y otra boca
feliz
la besará…

Das letzte Glas

Schenken Sie ein, Freund
schenken Sie ein und gießen sie
bis zum Rand
das Champagnerglas mir voll.
Denn in dieser Nacht
des Feierns und der Freude
möcht’ ich den Schmerz in meiner Seele
ertränken.
Es ist die letzte Feier meines Lebens,
des Lebens, Jungs
das von mir geht,
besser gesagt,
das fortging, jener folgend,
die meine Liebe
nie zu schätzen wußte.

Ich habe sie geliebt, Jungs
und liebe sie noch immer,
und niemals
könnt’ ich sie je vergessen.
Wegen ihr betrinke ich mich
und sie, wo mag sie wohl sein…

Schenken sie Ober, noch mehr Champagner ein
denn all meinen Schmerz
möcht beim trinken ich ertränken.
Und seht ihr sie
Freunde, erzählt ihr,
daß ihrer  Liebe wegen
mein Leben vegangen ist.

So laßt uns denn
ein letztes Glas erheben,
gibt doch vielleicht
ihr Mund
gerade jetzt
sich einem and’ren Munde hin,
und  dessen Lippen
werden sie
nun glücklich küssen…